David Furger

16.12.12
D Die Humanisierung des Waffenkontrollrechts

Zur Neuausrichtung der Waffenkontrolle auf menschliche Sicherheitsbedürfnisse

In den letzten Jahrzehnten lässt sich eine Neufokussierung des völkerrechtlichen Sicherheitskonzepts beobachten. Sicherheit wird nicht länger nur als eine zwischenstaatliche, sondern auch als eine innerstaatliche bzw. überstaatliche Angelegenheit verstanden, welche die Souveränitätshülle des Staates zu durchdringen vermag und den Schutz des Individuums, einzeln oder als Teil der Gesellschaft, in den Vordergrund stellt. Die Waffenkontrolle, als eines der klassischen Kerngebiete internationaler Sicherheitsbestrebungen, blieb von diesem Konzept der „menschlichen Sicherheit“ nicht unbeeinflusst. Dieser Beitrag zeigt auf, inwiefern diese Neuausrichtung des Sicherheitskonzepts zu einer „Humanisierung des Waffenkontrollrechts“ führte.

E The Humanisation of Arms Control Law

On the Reorientation of Arms Control to Meet the Requirements of Human Security

For some decades now, a new focus in the concept of security has become apparent under international law. Security is no longer understood merely as an international issue, but also as an internal or supra-national matter that can penetrate the carapace of state sovereignty and emphasises the protection of the individual, either separately or as a part of the society. Arms control, as one of the classic core areas of international security efforts, is not exempt from the influence of this concept of “human security”. This contribution shows to what extent this reorientation has led to a “humanisation of arms control law”.

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Die Humanisierung des Waffenkontrollrechts

Zur Neuausrichtung der Waffenkontrolle auf menschliche Sicherheitsbedürfnisse

In den letzten Jahrzehnten lässt sich eine Neufokussierung des völkerrechtlichen Sicherheitskonzepts beobachten. Sicherheit wird nicht länger nur als eine zwischenstaatliche, sondern auch als eine innerstaatliche bzw. überstaatliche Angelegenheit verstanden, welche die Souveränitätshülle des Staates zu durchdringen vermag und den Schutz des Individuums, einzeln oder als Teil der Gesellschaft, in den Vordergrund stellt. Die Waffenkontrolle, als eines der klassischen Kerngebiete internationaler Sicherheitsbestrebungen, blieb von diesem Konzept der „menschlichen Sicherheit“ nicht unbeeinflusst. Dieser Beitrag zeigt auf, inwiefern diese Neuausrichtung des Sicherheitskonzepts zu einer „Humanisierung des Waffenkontrollrechts“ führte.

E
The Humanisation of Arms Control Law

On the Reorientation of Arms Control to Meet the Requirements of Human Security

For some decades now, a new focus in the concept of security has become apparent under international law. Security is no longer understood merely as an international issue, but also as an internal or supra-national matter that can penetrate the carapace of state sovereignty and emphasises the protection of the individual, either separately or as a part of the society. Arms control, as one of the classic core areas of international security efforts, is not exempt from the influence of this concept of “human security”. This contribution shows to what extent this reorientation has led to a “humanisation of arms control law”.

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