ancilla iuris

To Order Observation - Beobachterin weiter Ordnung

Cornelia Vismann, 1961-2010

The law of media cannot be separated from the media of law. This principle of the legal and cultural scientist, Cornelia Vismann, applies to a law that again and again is threaten by the things, it wishes to treat. It regulates images and may just become visual. It regulates the force as a force by being it. It regulates the economics of property – peculiarly. Herein lies the possibility of a fruitful exchange in which things can establish their justness – as well as the possibility that a frightful surrender lies in such legally supported protection. Between fruit and fright: the law is ambiguous, which allows different reactions. Cornelia Vismann gave an example of how one can do this without falling into the fatalistic alternative of rule and state of exception and without leaving either everything or nothing to the law.

Das Recht der Medien ist von den Medien des Rechts nicht zu trennen. Dieser Grundsatz der Rechts- und Kulturwissenschaftlerin Cornelia Vismann betrifft ein Recht, das immer wieder Gegenstand dessen wird, was es selbst zum Gegenstand machen möchte. Es reguliert die Bilder und wird darin bildhaft. Es reguliert die Gewalt und wird dabei gewalttätig. Es reguliert das Eigentum – eigentümlich. Hierin liegt die Chance eines fruchtbaren Austausches, in dem die Dinge ihre Gerechtigkeit einrichten können – aber ebenso die Möglichkeit, dass im rechtlich gestützten Schutz eine furchtbare Auslieferung liegt. Zwischen Fruchtbarkeit und Furchtbarkeit liegt nur wenig Spiel, das Recht ist doppelbödig und darauf lässt sich unterschiedlich reagieren. Cornelia Vismann gab ein Beispiel, wie man das machen kann, ohne in die fatalistische Alternative von Regel und Ausnahmezustand zu verfallen und ohne dem Recht entweder alles oder nichts zu überlassen.

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Published 26.09.2010
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